Rotterdam

Veröffentlicht am 6. November 2022 um 20:47

Beste Fotogruppe hatte Idee, Rotterdam fotografisch zu erkunden. Nach sehr unterhaltsamer und kurzweiliger Fahrt mit Frau B. und Herrn vL. im Parkhaus angekommen und auf Bananen-Ebene Parkplatz gefunden. Hummer- und Trauben-Ebenen waren bereits voll. Glaube aber nicht, dass dies an Bezeichnung liegt.

Zimmer auf ersten Blick okay. Für Preis etwas spartanisch, da sogar an Klobürsten gespart wurde. Nicht mein Problem. Besorgniserregender ist Erkenntnis, dass USB-Adapter Zuhause liegt und Handy nicht geladen werden kann. Äußerst unpraktisch.

Schnell Safari-schick gemacht und in Lobby gefreut, auf Herrn D. und Frau G. zu stoßen. Zu fünft ins Getümmel gestürzt. In Markthalle noch weitere Expeditionsteilnehmer getroffen. Gemeinsam mit Pommes gefüllte Schultüten im Stehen geleert. Dürfte für den Rest des Tages reichen.
Anschließend weiter zu Erasmusbrücke und dabei Herausforderung gestellt, nicht mit Rad- und Rollerfahrern zu kollidieren. Stellt sich als schwieriger heraus als erwartet.

Brücke aus verschiedenen Entfernungen und sogar mit Sheldon abgelichtet. Zurück zum Hotel, um Stative für Nachtaufnahmen zu holen und wieder zu Brücke. Beine raunen leise, aufzugeben. Keine Option! Noch nicht!

Herr vL. zeigt Foto von daheimgebliebenem Gruppenmitglied und regt an, Spot zu finden. Ehrgeiz treibt uns über Brücke, um festzustellen, dass Spot von anderer Seite geknipst wurde. Blöd! Frau B. schlägt vor, Weg trotzdem fortzusetzen. Es gilt, noch viel zu knipsen.

Drei Brücken und einen Wolkenbruch später Einkehr in  sehr lauten und klebrigen Kneipe. Haben den Eindruck, dass Rotterdam von Morlocks beherrscht wird. Nirgendwo Menschen über Fünfzig. Heben den Altersdurchschnitt erheblich.

Nach weiteren gefühlt 362 Fotos zurück zum Hotel, um festzustellen, dass Bar bereits Ausschank eingestellt hat, obwohl Expeditionsteilnehmer noch dort sitzen. Befremdlich. Also mit geschnorrtem USB-Adapter aufs Zimmer.

Nach unruhiger Nacht in durchgelegenem Bett und ausgiebigem Frühstück wird Expedition fortgesetzt. Beine raunen nicht mehr sondern brüllen im Kanon mit Rücken. Beschließen, abzubrechen und ein paar Stunden im Hotel zu relaxen. Zeit für Bildentwicklung und ein paar Zeilen. "Verdomt!" wie der Niederländer sagt. Laptopkabel liegt Zuhause und Akku ist leer. Nicht mein Wochenende!

Später nochmal losgezogen, um vergeblich Restaurant zu finden. Beine schwenken weiße Fahne, Rücken wimmert. Dann eben McDonald's. Nicht so nahrhaft, aber besser als nichts und so unlecker ist es ja auch nicht. Diesmal ein Kaltgetränk in der Hotelbar bekommen und restliche Expeditionsteilnehmer trudeln ein. Leider keine Chance mehr für ein weiteres Getränk. Bar schließt, obwohl brechend voll. Unverständnis von alles Seiten. Schlage vor, kollektiv zu rebellieren, aber Expeditionsteilnehmer haben keine Kraft mehr.

Fazit: Rotterdam ist eine junge und abwechslungsreiche Stadt mit sehr interessanter Architektur und vielen tollen Fotospots. Hat uns gut gefallen.


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Kommentare

Rod
Vor 20 Tage

Hallo Andrea, habe gerade deine Seite besucht, zunächst ganz kurz nur. Tolle Fotos von Rotterdam und natürlich lesenswert beschrieben. Bis neulich einmal ... Danke für einige Likes meiner Schüsse.