Brettchenweben

Veröffentlicht am 12. Dezember 2021 um 14:24

Ein weiteres Hobby, neben der Fotografie, ist das Brettchenweben. Dazu gekommen bin ich durch einen Ex-Freund, der damals aktiv in der Mittelalterszene mitgemischt hat. Fand ich super spannend und habe es mir dann durch Anleitungen im Internet beigebracht.

Sogar einen Teil unserer Gewandung habe ich genäht und mit den gewebten Borten verziert. Allerding wenig mittelalterlich mit einer Nähmaschine.

Im Gegensatz zum herkömmlichen Weben, bei dem der Schussfaden das Muster bestimmt, wird beim Brettchenweben das Muster durch die wechselnde Anordnung der Kette gebildet, was durch das Drehen von sog. Brettchen mit Löchern erreicht wird. Man kann dies auf speziellen Rahmen machen, auf den die Kette aufgeschärt wird, oder aber auch mit seinem Gürtel und z.B. einer Türklinke. Wichtig ist die gleichbleibende Spannung der Kette.

Die fertigen Bänder wurden im Mittelalter unter anderem zum Verzieren von Kleidung verwendet. Heute kann man sie als Schlüsselbänder, Gürtel oder sogar Hundeleinen bzw. Trensen nutzen, da sie sehr robust sind.

Sieht komplizierter aus als es ist, aber ich will euch hier nicht mit zu vielen Einzelheiten langweilen. Wenn ihr Fragen habt, meldet euch einfach über das Kontaktformular.

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